Strophe 1:
Im Ebersbachtal erwacht die Welt im ersten Sonnenlicht,
Wälder und Wiesen glänzen im Tau – ein Tag voller Hoffnung uns verspricht.
Ein Vogel singt sein Morgenlied hell über Feld und Flur,
erzählt von unsrer Heimat und vom Frieden der Natur.
Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.
Strophe 2:
Weit leuchten die Äcker und Wiesen im warmen Sommerwind,
hier weiß schon der Jüngste genau, was Heimat und Ackerland sind.
Auf jahrhundertealten Wegen zieht ruhig der Pflug seine Spur,
im Wechsel der Zeiten lebt fort die bäuerliche Kultur.
Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.
Strophe 3:
In grünen Auen entspringt still ein verborgener Quell.
Sein Wasser, so rein und lebendig, funkelt kristallklar und hell.
So kostbar ist dieses Wasser: es nährt jedes Leben und Tier,
es speist Brunnen und Felder – ein Segen. Lasst es uns schützen hier.
Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.
Strophe 4:
Wenn die Dämmerung sinkt, kehrt im Tal eine zauberhafte Stille ein.
Ein Fuchs schleicht leise durchs Gras, ein Reh tritt vorsichtig aus dem Hain.
Im Schilf am Weiher quakt ein Froschchor verträumt sein Lied in die Nacht.
Hoch in den Eichen hält leise die Eule einsame Wacht.
Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.
Strophe 5:
Wo heute noch Wald und Wiesen flüstern, droht morgen Asphalt und viel Krach.
Die Lieder der Natur würden verstummen im Lärm, und still würde jeder Bach.
Schon so mancher Ort ging verloren, dem Fortschritt zum Opfer gegeben,
doch hier liegt es in unsrer Hand – lasst das Tal weiter blühen und leben.
Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.
Strophe 6:
Noch in vielen Jahren sollen Kinder an unseren klaren Bächen steh’n
und juchzen vor Glück im hohen Gras und bunte Schmetterlinge seh’n.
Denn dieses Tal ist mehr als ein Ort – es ist Heimat und gelebter Traum.
Wenn wir es bewahren, bleibt es für Mensch und Natur ein Lebensraum.
Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.