Startseite - Neunkirchen verbinden https://neunkirchen-verbinden.de Alternative zur Westumfahrung Mon, 12 Jan 2026 07:41:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Große Wahlbeteiligung – starkes Signal für das Ebersbachtal https://neunkirchen-verbinden.de/grosse-wahlbeteiligung-starkes-signal-fuer-das-ebersbachtal/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=grosse-wahlbeteiligung-starkes-signal-fuer-das-ebersbachtal Mon, 12 Jan 2026 07:40:40 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=845 Neunkirchen hat beim Bürgerentscheid großes Interesse gezeigt: Fast 66 %Wahlbeteiligung sprechen für sich. Und vor allem: 40,5 % der Stimmen für den Erhalt des Ebersbachtals sind eine ausgezeichnete Basis, um dieses Stück Heimat, Natur und Naherholung für nachfolgende Generationen zu bewahren – ebenso als wichtige Grundlage für die Landwirtschaft.Wir sind dankbar für jede Stimme und […]

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Neunkirchen hat beim Bürgerentscheid großes Interesse gezeigt: Fast 66 %Wahlbeteiligung sprechen für sich. Und vor allem: 40,5 % der Stimmen für den Erhalt des Ebersbachtals sind eine ausgezeichnete Basis, um dieses Stück Heimat, Natur und Naherholung für nachfolgende Generationen zu bewahren – ebenso als wichtige Grundlage für die Landwirtschaft.

Wir sind dankbar für jede Stimme und für den starken Rückenwind aus der Bürgerschaft. In den letzten Wochen ist etwas entstanden, das bleibt: Engagement, Kreativität, neue Verbindungen – und eine Gemeinschaft, die sich mit viel Energie, auch gemeinsam mit der Neunkirchener Jugend, für den Ort und die Natur eingesetzt hat. Das macht Mut und gibt Aufbruchsstimmung.

Und wir gehen den nächsten Schritt: Wir werden uns nun aktiv und verstärkt dafür einsetzen, schnelle und spürbare Verbesserungen im inneren Ort anzustoßen – bei Sicherheit, Lärm und Belastung, besonders vor der Schule sowie zwischen Friedhofstraße und Erlanger Straße. Das Ergebnis heute zeigt außerdem: Überdimensionale Straßenbauprojekte sind nicht zukunftsfähig. Zukunftsfähig sind Lösungen, die wirksame Entlastung bringen, ohne weitere Flächen zu versiegeln und Natur zu zerstören.
Initiative Neunkirchen-verbinden.de

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Wittmann

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Fühlen Sie Sich auch Verschaukelt? https://neunkirchen-verbinden.de/fuehlen-sie-sich-auch-verschaukelt/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=fuehlen-sie-sich-auch-verschaukelt Sat, 10 Jan 2026 06:39:04 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=825 Verschaukelt? Darum: Der Abschnitt zwischen Friedhofstraße und Grundschule ist Gemeindestraße – für den schlechten Zustand trägt allein die Gemeinde die Verantwortung. Wurde der Zustand bewusst in Kauf genommen, um die Westumgehung leichter rechtfertigen zu können? Wir fordern: Umsetzung des erwogenen Abrisses der gemeindeeigenen Scheune (Hirtengasse) zur Schaffung von Ausweichflächen; bestehende Durchfahrtsbeschränkung über 7,5 t endlich […]

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Verschaukelt? Darum: Der Abschnitt zwischen Friedhofstraße und Grundschule ist Gemeindestraße – für den schlechten Zustand trägt allein die Gemeinde die Verantwortung.

Wurde der Zustand bewusst in Kauf genommen, um die Westumgehung leichter rechtfertigen zu können?

Wir fordern: Umsetzung des erwogenen Abrisses der gemeindeeigenen Scheune (Hirtengasse) zur Schaffung von Ausweichflächen; bestehende Durchfahrtsbeschränkung über 7,5 t endlich durchsetzen; dauerhafter Blitzer mit LKW-Erkennung / Silhouettenblitzer; lärmmindernder Asphalt ist technisch auch unter 50 km/h wirksam; Hochbordsteine mit festen Pollern; Schulwegskonzept.

Wir fordern nicht: Verlegung der Staatsstraße in die Friedhofstraße; Abriss denkmalgeschützter Gebäude; Verlegung der Friedhofsmauer; Verschmälerung der Gehsteige.

Eine Umgehung um jeden Preis? Neue Gefahrenstellen innerorts: drastische Vermehrung des Verkehrsaufkommens inkl. LKW direkt am Jugendzentrum.

Schall: Verschlechterung der Lebensqualität für viele Neunkirchner.

Westumgehung ist nicht Südumgehung: Ein Erdwall schützt im Süden vor Lärm. Die Westumgehung hingegen verläuft auf einem bis zu 3,4 m hohen Damm, ohne Lärmschutz.

Mehr Schwerlastverkehr: Durch Wegfall der bestehenden LKW-Umleitung und der Gewichtsbegrenzung – mehr LKW in Neunkirchen.

Innerörtlicher Quellverkehr: Laut Staatlichem Bauamt verbleibt 50 % des Schwerlastverkehrs im Ort. Der Durchgangsverkehr in Richtung Großenbuch/Ermreuth besteht weiter.

Existenzbedrohung des Erleinhofs: Zerschneidung von Koppeln und Futterwiesen. Wegfall der wirtschaftlichen Grundlage.

Wir sind: Wir sind alteingesessene und zugezogene Neunkirchner, wir wohnen am Rand und in der Mitte, sind jung und alt. Auch Neunkirchner Unternehmen unterstützen uns. Wir sind Kinder, Eltern und Großeltern. Wir fühlen uns auch den zukünftigen Generationen verpflichtet. Wir wurden durch die einseitige Darstellung der Behörden überfahren – die Vorzugsvariante wurde nur auf Nachfrage gezeigt. Wo ist hier die gleichberechtigte Information?

Wir sind nicht: Hobby-Verkehrsplaner; verantwortungslose Eltern; kompromisslose Naturschützer; gleichgültig gegenüber der Situation in der Friedhofstraße.

Wir wünschen uns: unvoreingenommene Herangehensweise an eine Lösungsfindung unter Einbeziehung aller Bürger – für mehr Akzeptanz; Erhalt des Charakters von Neunkirchen mit seiner traditionellen Kulturlandschaft – als Tor zur Fränkischen Schweiz; eine wertschätzende Politik, die alle Bürger ernst nimmt.

Bürgerentscheid 11.01.2025

Wer nicht wählt, unterstützt damit die Umfahrung!

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Es geht auch ohne neue Straße https://neunkirchen-verbinden.de/es-geht-auch-ohne-neue-strasse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=es-geht-auch-ohne-neue-strasse Wed, 07 Jan 2026 18:54:53 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=809 Entlastet die Westumgehung den Ort wirklich – oder entstehen neue Belastungen in der Region? Beim Infoabend am 3. Januar 2026 standen Alternativen im Mittelpunkt: Verkehrsberuhigung, geringere Kosten und Lösungen ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Entlastet die geplante Westumgehung Neunkirchen, über die am 11. Januar 2026 per Bürgerentscheid abgestimmt wird, den Ort tatsächlich vom Verkehr? Oder bleiben Belastungen […]

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Entlastet die Westumgehung den Ort wirklich – oder entstehen neue Belastungen in der Region? Beim Infoabend am 3. Januar 2026 standen Alternativen im Mittelpunkt: Verkehrsberuhigung, geringere Kosten und Lösungen ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.

Entlastet die geplante Westumgehung Neunkirchen, über die am 11. Januar 2026 per Bürgerentscheid abgestimmt wird, den Ort tatsächlich vom Verkehr? Oder bleiben Belastungen bestehen – mit Auswirkungen auf Nachbargemeinden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Neunkirchen-verbinden und dem BUND Naturschutz am 3. Januar 2026 in den Bürgerstuben. Über 50 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil, darunter Bürgermeister Martin Walz und Gemeinderäte.
Deutliche Kritik am Straßenbau äußerte Gernot Hartwig, Sprecher des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr des BUND Naturschutz in Bayern:

„Wir brauchen Mobilität, nicht mehr Straßen. Das Problem ist nicht ein Mangel an Straßen, sondern zu viel Verkehr.“

Er verwies auf Studien, die zeigen, dass Ortsumgehungen häufig nur kurzfristig entlasten und langfristig neuen Verkehr erzeugen. Deutschland verfüge bereits über knapp 900.000 Kilometer Straßen.

„Neue Straßen verstärken Flächenverbrauch, Klimawandel und Artensterben – genau die Probleme, die uns heute am meisten belasten.“

Hartwig führte eine Reihe von alternativen Möglichkeiten zur Reduzierung der Verkehrsauswirkungen auch in Neunkirchen an und meinte:

„Bei jeder Stadthalle wird inzwischen meist ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, um die beste Planung vor Ort zu erreichen! Bei der Planung der Ortsumgehung aber, welche viele Jahrzehnte unsere ganze Heimat verändert, belässt man es bei einem an der „Leichtigkeit des Verkehrs“ interessierten Amtes im fernen Bamberg.“

Dass es Alternativen zum Straßenneubau gibt, zeige unter anderem das Beispiel Unterrödel, wo durch Verkehrsberuhigung auf eine Ortsumgehung verzichtet wurde.

„Der Umbau im Ort dauerte 22 Monate – ohne Flächenverbrauch, ohne Klagen und mit deutlich geringeren Kosten in Höhe von etwa 6,5 Mio. Euro“,

so Gernot Hartwig.

Zum Vergleich: Das Straßenbauamt Bamberg rechnet mit etwa 33,4 Mio. Euro für die Westumfahrung – zum heutigen Stand.

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Straßenbau heizt das Ebersbachtal auf: Klima-Folgen rücken in den Fokus https://neunkirchen-verbinden.de/strassenbau-heizt-das-ebersbachtal-auf-klima-folgen-ruecken-in-den-fokus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=strassenbau-heizt-das-ebersbachtal-auf-klima-folgen-ruecken-in-den-fokus Wed, 07 Jan 2026 18:41:35 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=801 Experten warnten: Versiegelte Flächen wirken wie Drainagen, entziehen der Landschaft Wasser und verstärken Hitze sowie Trockenheit – Entscheidungen, die das lokale Klima für Jahrzehnte prägen. Neunkirchen Brand – Entlastet die geplante Westumgehung Neunkirchen, über die am 11. Januar 2026 per Bürgerentscheid abgestimmt wird, den Ort tatsächlich vom Verkehr? Oder bleiben Belastungen bestehen – mit Auswirkungen […]

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Experten warnten: Versiegelte Flächen wirken wie Drainagen, entziehen der Landschaft Wasser und verstärken Hitze sowie Trockenheit – Entscheidungen, die das lokale Klima für Jahrzehnte prägen.

Neunkirchen Brand – Entlastet die geplante Westumgehung Neunkirchen, über die am 11. Januar 2026 per Bürgerentscheid abgestimmt wird, den Ort tatsächlich vom Verkehr? Oder bleiben Belastungen bestehen – mit Auswirkungen auf Nachbargemeinden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Neunkirchen-verbinden und dem BUND Naturschutz am 3. Januar 2026 in den Bürgerstuben. Über 50 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil, darunter Bürgermeister Martin Walz und Gemeinderäte.

Klimawirkungen: Straßenbau als lokaler Klimatreiber

Auch die Klimawirkungen des Straßenbaus wurden thematisiert. Jörg Hacker, Regionalreferent des BUND Naturschutz für Oberfranken, betonte:

„Was heute entschieden wird, prägt das Klima hier vor Ort für Jahrzehnte.“

Straßenbau verstärke lokale Hitze und Trockenheit, da versiegelte Flächen Wasser schnell ableiten und natürliche Kühlung verhindern:

„Straßen wirken wie Drainagen. Sie entziehen der Landschaft Wasser – mit spürbaren Folgen für Boden, Vegetation und Mikroklima.“

Vor dem Hintergrund eines Temperaturanstiegs von +2,2 °C in Bayern seit 1951 warnte Hacker vor einem langfristigen „Lock-in-Effekt“

„Infrastrukturentscheidungen wirken jahrzehntelang – und zementieren den Vorrang des Autoverkehrs.“

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Stationäre Blitzer – erhöhen die Sicherheit https://neunkirchen-verbinden.de/stationaere-blitzer-erhoehen-die-sicherheit/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=stationaere-blitzer-erhoehen-die-sicherheit Sat, 27 Dec 2025 18:21:59 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=757 Vor unserer Grundschule in Neunkirchen wird es morgens immer wieder unübersichtlich – genau dort, wo Kinder an der Ampel stehen und queren. Stationäre Blitzer senken das Unfallrisiko, weil Autofahrer wissen, dass kontrolliert wird und sich dadurch verlässlicher an das Tempolimit halten. So entsteht direkt am Schulstandort mehr Sicherheit für Fußgänger und Schulkinder – ohne Umgehungsstraße, sondern mit einer Maßnahme, die genau dort wirkt, wo sie gebraucht wird.

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Vor der Grundschule wird es morgens immer wieder kritisch: Wenn viele Kinder gleichzeitig unterwegs sind, steigt die Gefahr – besonders rund um die Fußgängerampel und auf der stark befahrenen Straße davor.

Es gibt eine schnelle, kostengünstige und nachhaltige Lösung:

Blitzer vor Schulen: Warum stationäre Anlagen Sicherheit messbar erhöhen

Wichtig ist dabei aber die Konsequenz: Ja, es gibt ein Sicherheitsproblem am Schulweg. Nur folgt daraus nicht, dass dafür eine Umgehungsstraße nötig ist. Denn wenn es um konkrete Sicherheit direkt an der Schule geht, braucht es Maßnahmen, die genau dort wirken – und zwar sofort und zuverlässig.
Stationäre Blitzer sind dafür eines der wirksamsten Mittel. Untersuchungen zeigen klar: An stationären Anlagen wird das Tempolimit (plus Toleranz) praktisch immer eingehalten. Und im direkten Umfeld sinken Unfälle mit Personenschaden deutlich. Ein Verkehrsforscher bringt genau diesen Mechanismus sehr anschaulich auf den Punkt:

»Die Leute wissen, hier darf ich nicht schneller als das und das fahren. Und sobald das Ding blitzt, macht man das dann auch so. Das wiederum verhindert Unfälle.« — Siegfried Brockmann (Verkehrsforscher)1

Untersuchungen2 zeigen klar: An stationären Anlagen wird das Tempolimit (plus Toleranz) praktisch immer eingehalten. Und im direkten Umfeld sinken Unfälle mit Personenschaden deutlich. Im folgenden Artikel belegen wir, warum stationäre Blitzer vor Schulen messbar schützen – und warum genau diese Art von Lösung zur Schulwegsicherheit passt, ohne dass dafür eine Umgehungsstraße gebaut werden muss.

Morgens vor der Schule treffen viele Bewegungen gleichzeitig aufeinander: Kinder zu Fuß, Fahrräder, Elternautos, Busse – und oft wenig Zeit. Genau hier zeigen stationäre Blitzer ihre Stärke: Sie sorgen zuverlässig dafür, dass Tempo eingehalten wird – und das senkt das Risiko für schwere Unfälle.
Eine Auswertung der Unfallforschung der deutschen Versicherer (UDV) belegt diese Wirkung mit klaren Zahlen.3

Die wichtigsten positiven Effekte in Zahlen

Tempo wird am Blitzer praktisch immer eingehalten

Stationäre Anlagen führen dazu, dass das Tempolimit (plus Toleranz) praktisch immer eingehalten wird. Das ist im Umfeld von Schulen besonders wertvoll, weil schon wenige km/h weniger die Reaktions- und Bremswege deutlich verkürzen.

Unfälle mit Verletzten gehen im Nahbereich deutlich zurück

In der UDV-Auswertung (Vorher/Nachher, Bestandsanlagen) sinken Unfälle mit Personenschaden im 100-m-Radius teils stark. Beispiele:

  • Innerorts, freie Strecke: minus 32 Prozent (im 100-m-Radius)
  • Innerorts, Kreuzung: minus 50 Prozent (im 100-m-Radius)
  • Außerorts, Kreuzung ohne Ampel: minus 100 Prozent (im 100-m-Radius)

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV)
Unfallforschung der Versicherer (UDV)

»Kurz gesagt: Wo ein Blitzer steht, wird es messbar sicherer.« — Siegfried Brockmann (Verkehrsforscher)1

Es entsteht ein Schutzkorridor rund um die Anlage

Die Studie beschreibt einen klaren Wirkbereich rund um die Anlage – grob bis etwa 180 bis 200 Meter davor und danach. Das ist ein konkreter Sicherheitskorridor, der sich ideal mit Schulwegen, Querungen und Bushaltestellen überlappt.

Warum das gerade vor Schulen so gut passt

Stationäre Blitzer wirken dort am stärksten, wo es auf verlässliches Tempo ankommt – also genau an typischen Schul-Konfliktpunkten:

  • Querungen (Zebrastreifen, Mittelinseln, Ampeln)
  • Einmündungen und Engstellen
  • Bushaltestellen
  • Bereiche mit viel Fuß- und Radverkehr
    Hier zählt vor allem eines: Planbarkeit. Wenn Fahrer wissen, dass Tempo 30 tatsächlich gilt und kontrolliert wird, entsteht eine ruhigere und berechenbarere Verkehrssituation.

Warum das keine Umgehungsstraße voraussetzt

Für Schulwegsicherheit ist entscheidend, was an der Schule und auf den Zufahrten direkt davor passiert. Eine Umgehungsstraße kann an anderer Stelle Verkehr verlagern – löst aber nicht automatisch das Kernproblem am Schulstandort. Wer Kinder schützen will, muss an den Stellen ansetzen, an denen Kinder täglich queren, warten und laufen.
Stationäre Blitzer sind dafür besonders geeignet, weil sie nicht diskutieren, nicht bitten und nicht appellieren – sie sorgen dafür, dass Tempo dort wirklich eingehalten wird, wo es zählt.
So holt man das Maximum an Sicherheit heraus

Damit ein stationärer Blitzer vor einer Schule den größtmöglichen Effekt hat, sind diese Punkte entscheidend:

  • Platzierung am richtigen Punkt: direkt am Schulweg-Konfliktpunkt (Querung, Einmündung, Haltestelle)
  • Gut sichtbares Tempolimit: klare, nachvollziehbare Tempoführung im Schulumfeld
  • Kombination mit sicheren Querungen: Querungshilfe/Mittelinsel, gute Beleuchtung, freie Sichtachsen

Kosten: schnell und vergleichsweise überschaubar

Ein Beispiel für die Größenordnung liefert der Landkreis Calw: Dort wird für eine stationäre Anlage mit Anschaffungskosten von ca. 83.000 Euro gerechnet; die laufenden Kosten pro Anlage werden mit insgesamt 7.282,64 Euro pro Jahr angegeben (ohne Versicherung) – inklusive Personal, Strom, Abschreibung, Eichung und Verbrauchsmaterial. Gleichzeitig zeigen kommunale Praxisbeispiele, dass auch flexible Übergangslösungen möglich sind: In Würzburg wurde für einen dreimonatigen Testlauf ein teilstationärer Blitzanhänger gemietet; der Mietpreis für drei Monate beträgt 39.000 Euro.5

Oder auch in Kirchseeon zieht der Bürgermeister eine positive Bilanz:

»Wir haben nach Abzüglich aller Kosten etwas mehr als 1 Mio. Euro, die wir bei uns im Haushalt verbuchen können, zur Verfügung.« — Jan Paeplow (Bürgermeister Kirchseeon)6

Stationäre Blitzer verbessern die Sicherheit messbar

Stationäre Blitzer sind vor Schulen besonders sinnvoll, weil sie zuverlässig Tempo senken und im direkten Umfeld Unfälle mit Verletzten deutlich reduzieren können. Wer sie am Schulweg-Konfliktpunkt einsetzt und mit sicheren Querungen kombiniert, schafft einen klaren, messbaren Sicherheitsgewinn – und das ohne Umgehungsstraße.

und sie rechnen sich:

https://www.tvmainfranken.de/stationaere-blitzer-in-wuerzburg-refinanziert-mehr-einnahmen-als-kosten-nach-nur-zehn-monaten-364330/

  1. Siegfried Brockmann (Verkehrsforscher), O-Ton in: quer (Bayerischer Rundfunk/BR), Sendung vom 30.01.2025, Beitrag zu stationären Blitzern, ab ca. 02:26 min; eigene Transkription; abgerufen am 28.12.2025 ↩︎
  2. https://www.udv.de/resource/blob/110108/3c5fe975ac247275c38dd2be01667652/118-geschwindigkeitsueberwachung-data.pdf ↩︎
  3. https://www.udv.de/resource/blob/110108/3c5fe975ac247275c38dd2be01667652/118-geschwindigkeitsueberwachung-data.pdf ↩︎
  4. Siegfried Brockmann (Verkehrsforscher), O-Ton in: quer (Bayerischer Rundfunk/BR), Sendung vom 30.01.2025, Beitrag zu stationären Blitzern, ab ca. 02:26 min; eigene Transkription; abgerufen am 28.12.2025 ↩︎
  5. https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_4981_1.PDF?1511523574 ↩︎
  6. Jan Paeplow (Bürgermeister Kirchseeon), O-Ton in: quer (Bayerischer Rundfunk/BR), Sendung vom 30.01.2025, Beitrag zu stationären Blitzern; eigene Transkription; abgerufen am 28.12.2025. ↩︎

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Kilometerlange Menschenkette gegen die Westumgehung https://neunkirchen-verbinden.de/kilometerlange-menschenkette-gegen-die-westumgehung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kilometerlange-menschenkette-gegen-die-westumgehung Mon, 22 Dec 2025 16:50:08 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=746 Am Freitagabend 19.12.2025 bildeten in Neunkirchen am Brand viele Bürgerinnen und Bürger eine Menschenkette entlang der geplanten „ortsnahen Variante“ der Westumgehung. Ein Licht fest in der Hand standen die Menschen still in der bislang unberührten Natur des Ebersbacher Tales, darunter viele Familien mit kleinen Kindern und Laternen. Eindrucksvoll konnten so über eine Strecke von etwa […]

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Am Freitagabend 19.12.2025 bildeten in Neunkirchen am Brand viele Bürgerinnen und

Bürger eine Menschenkette entlang der geplanten „ortsnahen Variante“ der

Westumgehung.

Ein Licht fest in der Hand standen die Menschen still in

der bislang unberührten Natur des Ebersbacher Tales, darunter viele

Familien mit kleinen Kindern und Laternen. Eindrucksvoll konnten so über

eine Strecke von etwa 2,7 km der Verlauf und die Nähe der Trasse zu den

Häusern illuminiert werden.

„Ich hätte nicht gedacht, dass die Straße so nah an den Häusern

verläuft“ sagt eine Anwohnerin im Anschluss beim Anblick der

eindrucksvollen Luftaufnahmen.

Aufgerufen hatten Mitglieder der Initiative „Neunkirchen verbinden“, die

im Vorfeld der Bürgerentscheide in der Vorweihnachtszeit ein stilles

Zeichen setzen wollten. Die Freude darüber, dass so viele dem Aufruf

gefolgt sind, war groß. Warum sind sie gekommen? Ein junger Vater, die

Tochter an der Hand, einen kleinen Buben auf den Schultern, sagt: “ Ich

fürchte, dass die Sicherheit der Kinder hier nur vorgeschoben wird und

es am Ende bei der Straße um wirtschaftliche Interessen geht, weitere

Gewerbegebiete ausgewiesen werden und von meiner Heimat nichts mehr

bleibt.“Andere Stimmen verweisen darauf, dass auch nach einer Umfahrung

immer noch viel Verkehr im Ort bleibt, zumal Neunkirchen derzeit für

Schwerlastverkehr gesperrt ist. Sie fordern Innitiativen zur

nachhaltigen Verbesserung der Gemeindestraßen.

Am 11.01.2026 haben die Neunkirchner nun die Möglichkeit, bei den

Bürgerentscheiden Ihre Stimme gegen die Westumgehung abzugeben.

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Bewohner des Ebersbachtals https://neunkirchen-verbinden.de/bewohner-des-ebersbachtals/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bewohner-des-ebersbachtals Sun, 21 Dec 2025 15:33:24 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=737 Bildergalerie

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„Lass die Wälder weiter rauschen“ – Lied und Video zum Ebersbachtal https://neunkirchen-verbinden.de/unser-ebersbachtal-schuetzen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=unser-ebersbachtal-schuetzen Sun, 21 Dec 2025 12:53:26 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=732 Strophe 1:Im Ebersbachtal erwacht die Welt im ersten Sonnenlicht,Wälder und Wiesen glänzen im Tau – ein Tag voller Hoffnung uns verspricht.Ein Vogel singt sein Morgenlied hell über Feld und Flur,erzählt von unsrer Heimat und vom Frieden der Natur. Refrain:Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen […]

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Strophe 1:
Im Ebersbachtal erwacht die Welt im ersten Sonnenlicht,
Wälder und Wiesen glänzen im Tau – ein Tag voller Hoffnung uns verspricht.
Ein Vogel singt sein Morgenlied hell über Feld und Flur,
erzählt von unsrer Heimat und vom Frieden der Natur.

Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

Strophe 2:
Weit leuchten die Äcker und Wiesen im warmen Sommerwind,
hier weiß schon der Jüngste genau, was Heimat und Ackerland sind.
Auf jahrhundertealten Wegen zieht ruhig der Pflug seine Spur,
im Wechsel der Zeiten lebt fort die bäuerliche Kultur.

Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

Strophe 3:
In grünen Auen entspringt still ein verborgener Quell.
Sein Wasser, so rein und lebendig, funkelt kristallklar und hell.
So kostbar ist dieses Wasser: es nährt jedes Leben und Tier,
es speist Brunnen und Felder – ein Segen. Lasst es uns schützen hier.

Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

Strophe 4:
Wenn die Dämmerung sinkt, kehrt im Tal eine zauberhafte Stille ein.
Ein Fuchs schleicht leise durchs Gras, ein Reh tritt vorsichtig aus dem Hain.
Im Schilf am Weiher quakt ein Froschchor verträumt sein Lied in die Nacht.
Hoch in den Eichen hält leise die Eule einsame Wacht.

Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

Strophe 5:
Wo heute noch Wald und Wiesen flüstern, droht morgen Asphalt und viel Krach.
Die Lieder der Natur würden verstummen im Lärm, und still würde jeder Bach.
Schon so mancher Ort ging verloren, dem Fortschritt zum Opfer gegeben,
doch hier liegt es in unsrer Hand – lasst das Tal weiter blühen und leben.

Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

Strophe 6:
Noch in vielen Jahren sollen Kinder an unseren klaren Bächen steh’n
und juchzen vor Glück im hohen Gras und bunte Schmetterlinge seh’n.
Denn dieses Tal ist mehr als ein Ort – es ist Heimat und gelebter Traum.
Wenn wir es bewahren, bleibt es für Mensch und Natur ein Lebensraum.

Refrain:
Lass die Wälder weiter rauschen und die Wiesen weiter blüh’n,
lass die Felder weiter leuchten und die Brunnen weiter sprüh’n.
Lass die Wildtiere in Frieden zieh’n durch Feld, durch Wald und Au –
dieses Paradies liegt in unseren Händen unter dem weiten Himmelsblau.

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Für eine gute Lösung vor Ort! https://neunkirchen-verbinden.de/unsere-ebersbachtal-schuetzen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=unsere-ebersbachtal-schuetzen Sun, 21 Dec 2025 07:23:16 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=720 So stimmen Sie für das Bürgerbegehren: Das dürfen Sie nicht machen (sonst wird’s ungültig oder wirkungslos)

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So stimmt Ihr GEGEN die Umgehung!

So stimmen Sie für das Bürgerbegehren:

  • Ratsbegehren: Nein
  • Bürgerbegehren: Ja
  • Stichfrage: „Westumgehung verhindern“ ankreuzen

Das dürfen Sie nicht machen (sonst wird’s ungültig oder wirkungslos)

  • Nie bei einer Frage Ja und Nein gleichzeitig ankreuzen.
  • Die Stichfrage nicht vergessen, wenn Sie wollen, dass im Fall „beide bekommen eine Mehrheit“ das Bürgerbegehren gilt.
  • Keine Zusätze, Kommentare oder Zeichen auf den Stimmzettel schreiben.

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Neunkirchen und Heroldsberg: Äpfel und Birnen https://neunkirchen-verbinden.de/heroldsberg-kann-man-nicht-mit-neunkirchen-vergleichen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=heroldsberg-kann-man-nicht-mit-neunkirchen-vergleichen Fri, 12 Dec 2025 11:32:23 +0000 https://neunkirchen-verbinden.de/?p=656 Warum die beiden Umgehungen nicht vergleichbar. Hier die Fakten: Immer wieder wird die realisierte Umgehungsstraße in Heroldsberg (B2) als Argument herangezogen, warum auch die geplante Westumgehung Neunkirchen am Brand (St 2243) „genauso gut funktionieren“ müsse. Auf den ersten Blick klingt das plausibel: Zwei Orte, zwei Umgehungen, ein ähnliches Versprechen – weniger Verkehr, weniger Lärm. Bei […]

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Warum die beiden Umgehungen nicht vergleichbar. Hier die Fakten:

  • B2 vs. St 2243: unterschiedliche Straßenkategorie und Funktion
  • Verkehrsaufkommen: deutlich andere Ausgangslage
  • Zielsetzung: Entlastung des Durchgangsverkehrs vs. komplexe innerörtliche Problemlage
  • Umwelt und Fläche: andere Konflikt- und Sensibilitätslage
  • Akzeptanz: Heroldsberg: weitgehend unstrittig vs. Neunkirchen seit Jahrzehnten umkämpft

Immer wieder wird die realisierte Umgehungsstraße in Heroldsberg (B2) als Argument herangezogen, warum auch die geplante Westumgehung Neunkirchen am Brand (St 2243) „genauso gut funktionieren“ müsse. Auf den ersten Blick klingt das plausibel: Zwei Orte, zwei Umgehungen, ein ähnliches Versprechen – weniger Verkehr, weniger Lärm.

Bei genauerem Hinsehen wird aber klar: Dieser Vergleich führt in die Irre. Nicht weil man Heroldsberg schlechtreden müsste – sondern weil die Ausgangslagen, Ziele und Konfliktlinien der beiden Projekte grundverschieden sind.

Warum ein direkter Vergleich nicht möglich ist

Heroldsberg und Neunkirchen am Brand werden häufig in einem Atemzug genannt, wenn es um Umgehungsstraßen geht. Doch die Projekte betreffen unterschiedliche Straßentypen, verfolgen andere Ziele und stehen unter völlig verschiedenen Rahmenbedingungen. Genau deshalb ist Heroldsberg kein belastbares Argument für oder gegen die Westumgehung Neunkirchen am Brand.

B2 in Heroldsberg vs. St 2243 in Neunkirchen: Unterschiedliche Bedeutung im Verkehrsnetz

In Heroldsberg ging es um die Bundesstraße B2, also eine überregionale Hauptachse von Nürnberg nach Norden. Solche Straßen bündeln naturgemäß mehr Durchgangsverkehr und dienen einer anderen verkehrlichen Funktion als Staatsstraßen.

In Neunkirchen am Brand geht es um die Staatsstraße St 2243. Diese ist regional wichtig, hat aber eine geringere überregionale Bedeutung als eine Bundesstraße. Allein daraus folgt: Verkehrsverlagerungen, Nutzen und Nebenwirkungen lassen sich nicht 1:1 übertragen.

Verkehrsaufkommen vor dem Bau: 18.000 Kfz/Tag in Heroldsberg vs. geringere Belastung in Neunkirchen am Brand

In Heroldsberg lag die Belastung in der Ortsmitte vor dem Bau bei fast 18.000 Kfz pro Tag. Das erzeugt einen hohen und klaren Entlastungsdruck und macht eine großräumige Umfahrung verkehrlich nachvollziehbar.

In Neunkirchen am Brand ist das heutige Verkehrsaufkommen im Vergleich dazu geringer; insbesondere die verkehrliche Notwendigkeit im Pkw-Bereich wird von Gegnern stark angezweifelt. Die Entlastung wird vor allem mit dem Schwerlastverkehr begründet, der aufgrund innerörtlicher Einschränkungen auf andere Straßen ausweicht.

Flächenverbrauch, Ebersbachtal und Naherholung: Warum die Umweltdebatte in Neunkirchen anders geführt wird als in den 1990er Jahren

Die geplante Trasse in Neunkirchen am Brand, insbesondere die ortsnahe Variante, ist wegen der Nähe zu Wohngebieten und sensiblen Naturräumen (z.B. Ebersbachtal, Naherholungsgebiete) hoch umstritten. Kritiker nennen einen Flächenverbrauch in der Größenordnung von über fünf Fußballfeldern. Dazu kommen Bedenken zum Verlust von Naherholungszugängen und mögliche Auswirkungen auf das Ortsklima durch Eingriffe in eine Kaltluftschneise.

In Heroldsberg wurde in den 1990er Jahren gebaut. Damals war die gesellschaftliche und politische Sensibilität für Umwelt- und Naturschutzfragen insgesamt geringer als heute. Zudem hatte die Trassenführung weniger unmittelbare Konflikte mit dicht besiedelten Wohngebieten als dies bei der diskutierten Westseite Neunkirchens der Fall ist.

Akzeptanz und Bürgerprotest: Heroldsberg als unstrittige Entlastung vs. jahrzehntelange Kontroverse in Neunkirchen

In Heroldsberg war die Notwendigkeit einer Entlastung der Hauptstraße durch den massiven B2-Verkehr weitgehend unstrittig. Der Erfolg in Bezug auf die Entlastung gilt als klar.

In Neunkirchen am Brand ist das Projekt seit Jahrzehnten massiv umstritten. Es gibt eine Bürgerinitiative und politische Gruppen, die sich gegen die Umgehung aussprechen und alternative Lösungen fordern, etwa Rückbau, lärmmindernde Deckschichten oder Geschwindigkeitsabsenkungen. Im Zentrum steht die Frage, ob die Umgehung tatsächlich signifikant entlastet oder ob sie zusätzlichen Verkehr anzieht und Belastung in andere Bereiche verlagert.

Fazit Westumgehung Neunkirchen am Brand: Warum Heroldsberg kein belastbares Argument für die Entscheidung ist

Die Umgehung Heroldsberg hat die Entlastung einer hochrangigen Bundesstraße (B2) aus dem Ortszentrum umgesetzt. Die geplante Westumgehung Neunkirchen am Brand (St 2243) ist dagegen ein Projekt mit anderer Straßenfunktion, anderer Ausgangsbelastung, höherem Druck durch Flächenverbrauch und Naturschutz sowie deutlich stärkeren Akzeptanzproblemen.

Deshalb ist der Vergleich beider Orte nicht geeignet, um die Westumgehung Neunkirchen am Brand zu bewerten. Entscheidend ist nicht, ob eine Umgehung „woanders funktioniert hat“, sondern welche konkreten Probleme in Neunkirchen gelöst werden sollen – und welche Maßnahmen diese Ziele mit dem geringsten Eingriff erreichen.

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